Vereinsdaten

 

Obst- und Gartenbauverein Imst

Anschrift:
Rottweilerstr. 27
6460 Imst
Kontakt:
Obmann Reinhold Hanel
Telefon:
0650/8702931
Mobil:
0650/8702931
Website:

Vorstand:

Obmann: Reinhold Hanel 0650/8702931 ogv-imst(at)cni.at
Obmann-Stv.: Ing. Hansjörg Weratschnig 0664/8453287 h.weratschnig(at)cni.at
Kassier: Benjamin Heiss 0650/4720404 familie.heiss(at)cni.at
Schriftführer: Alexandra Flür 0660/4882312 alexfluer(at)tirol.com

Obstpresse des OGV Imst:

Betreuer:
Reinhold Hanel
Adresse:
Fabrikstrasse 13a
6460 Imst
Telefon:
0650/8702931 od. 0650/6733800 - ab 18:00 Uhr erreichbar
Abfüllung in:
Bag in Box
Pasteur

Beschreibung:

Imst

Seehöhe: 828 m
Fläche: 113 km²
Einwohner: mehr als 9000

Bronzezeit:

Erste Besiedelung

783:

Erste urkundliche Erwähnung

1282:

Markterhebung

15. Jhd:

Blütezeit des Bergbaues (Blei, Zink)

1822:

Brand (nur 14 von 220 Häusern wurden verschont)

1898:

Stadterhebung

1919:

Beginn des Lehrbetriebes in der Landwirtschaftlichen Lehranstalt

1949:

Bau des 1. SOS-Kinderdorfes

Imst wird oft als das Meran Nordtirols bezeichnet. Die günstigen klimatischen Voraussetzungen, bedingt durch eine nach Süden geneigte Hanglage und geschützt durch den Tschirgant, lassen Obst und Wein sehr gut gedeihen. Der Name des Ortsteils Weinberg weist auf Weinbau schon in früheren Zeiten hin.

Festschrift 100 Jahre Obst- und Gartenbauverein

Unser Verein

Bereits im Jahre 1906 wurde an die damalige K.u.K.-Statthalterei für Tirol und Vorarlberg das Ansuchen zur Gründung eines Obstbauvereines gestellt. Das Ansuchen (Zl. 26859 vom 06.05.1906) mit beigelegten Statuten wurde von Josef Messner, dem K.u.K.-Forstmeister Mertlitsch und A. Schweighofer (Sonnewirt und Imster Bürgermeister von 1909 – 1911) unterzeichnet.   Somit wäre der Imster Obstbauverein im Jahre 2006 100 Jahre alt.  
Die Eintragung im Vereinsregister beweist, dass schon am Beginn des 20.Jahrhunderts von den Bauern vorwiegend Obstbäume gepflanzt und mit dem geernteten Obst Handel betrieben wurde, und zwar vorwiegend ins Außerfern und in die benachbarten Täler. In den Kriegsjahren musste auch Obst an den Reichsnährstand abgegeben werden. Oskar Walch (Bauer und Agrarobmann Oberstadt) kann sich erinnern, dass sie noch nachher an einen Hr. Mechalsky (Obsthändler aus Wien) 600 kg Äpfel und Birnen abliefern mussten. 1948 veranstaltete man in Imst eine Obstausstellung, wobei Ambacher Josef (Maler und Bauer) für hervorragende Leistungen auf dem Gebiete des Obstbaues und anlässlich der Obstausstellung ein Ehrendiplom erhielt.
Leider konnte in den letzten Jahrzehnten keine Vereinstätigkeit nachgewiesen werden.  
Unser Obst- und Gartenbauverein wurde am 24. Feber 1996 neu gegründet. Maßgeblich beteiligt war Bezirksobmann Reg. Rat Franz Griesser aus Stams und Ing. Manfred Putz, Landeslandwirtschaftskammer Innsbruck (Geschäftsführer des Verbandes der Tiroler Obst- und Gartenbauvereine – Grünes Tirol). 

Unsere Baumwärter

Von den 28 gemeldeten Interessenten zur Baumwärterausbildung, die jeweils den Wochenkurs in Kematen besuchten, haben 11 Teilnehmer die weitere Ausbildung mit der abschließenden Baumwärterprüfung erfolgreich abgeschlossen.
Wir gratulieren!

Ziele und Schwerpunkte unseres Vereines

  • Förderung der Gartenkultur
  • Bewahrung der Kulturlandschaft durch Pflege und Förderung heimischer Pflanzen
  • Kinder und Jugendliche für die Obst- und Gartenkultur begeistern
  • Gartenbauliches Fachwissen fördern und erhalten
  • Obstverarbeitung durch die vereinseigene Obstpresse
  • Bodenprobenaktionen 

Unser Obst- und Gartenbauverein bietet

  • Ratschläge Hinweise und Anregungen zu allen Themen des Obst- und Gartenbaus 
  • Fachvorträge, Schnitt- und Veredelungskurse, Gartenbegehungen 
  • Unterstützung bei Ausbildung und Weiterbildung von Baumwärtern 
  • Sammelbestellung von Obstbäumen und Blumenerde
  • Verleih vereinseigener Geräte   (Baumspritze, Beerenpresse usw.) 
  • Anlage und Pflege von Streuobstanlagen 
  • Lehrfahrten 
  • Haftpflichtversicherung 
  • Förderung von Schulgärten und Jugendarbeit 
  • Vergünstigter Bezug der Zeitschrift „Grünes Tirol“ sowie weitere Fachbücher
  • Gemeinschaft und Geselligkeit

Über unsere Obstpresse

Unsere Obstpresse wurde 1999 vom Obstbauverein auf Initiative des Obmanns Reinhold Hanel. Am Ausbau der Räumlichkeiten war neben dem Obmann auch Johann Pechtl maßgeblich beteiligt. Insgesamt 745 freiwillige Arbeitsstunden wurden dankenswerterweise Karl Sprenger, Herbert Zangerle, Reinhold Covini, Ludwig Buelacher sowie den Mitgliedern Walter Bangratz, Egon Neuner, Herbert Friedl, Johann und Jürgen Neumayr, Albert Tilg, Walter Blümel, Siegfried Strobl, Erwin Schaller, Bernhard Pechtl, Franz Lederle, Herbert Weber und Elmar Prantl geleistet.
Die abgerechneten Kosten beliefen sich auf ATS 744.210,95. 
Die Anlage wurde größtenteils vom Amt der Tiroler Landesregierung (Agrarförderung, 5b-Projekt), von der Stadtgemeinde Imst unter Bürgermeister Manfred Krismer und vom Landesverband der Tiroler Obst- u. Gartenbauvereine finanziert. Wertvolle Unterstützung erhielten wir von der Agrar Imst Unterstadt, der Agrar Imst Oberstadt, der Gemeinde Mils b. Imst sowie den Obstbauvereinen Karres, Karrösten und Roppen. 
Ein weiterer Teil der Finanzierung wurde durch eine vom Obstbauverein Imst initiierte Bausteinaktion abgedeckt. 
2005/2006 stellte uns die Stadtgemeinde noch einen weiteren Raum zur Verfügung, der als Pasteurisierungsraum und Lagerfläche ausgebaut wurde.  

Art der Presse:

Bandpresse VORAN EBP 650

Pasteurisierungsanlage:

Gebhardt Anlagentechnik; Erhitzungsanlage EHA 66 und VORAN Bag in Box-Abfüllung
HBF 750 mit 6 Reihen Flaschenabfüller

Öffnungszeiten:

MO - SA nach telefonischer Vereinbarung (ab 19:00h)

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